Am 28. November 2021 stimmen wir über die Pflege-Initiative ab. Die Mitte Nidwalden beschloss Stimmfreigabe. Ich bin Dipl. Pflegefachfrau und arbeite seit über 20 Jahren im Beruf. Diesen finde ich immer noch sehr spannend, abwechslungs- und lehrreich. Zusammen mit einem grossen interprofessionellen Team arbeite ich täglich für unsere Patienten und Patientinnen. Ich darf mit jungen Menschen zusammenarbeiten und sie in ihrer Lern- und Studienzeit unterstützen und begleiten. Klingt doch alles gut – warum kommt dann die Abstimmung? Die Demographie verändert sich. Die Menschen werden älter, sind lange Zeit aktiver als noch vor 30 Jahren. Und doch haben sie zunehmend Gebrechen oder Krankheiten, welche sie einschränken. Sie sind trotz ihrem Wunsch nach Autonomie auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Es wird künftig also mehr Pflegebedürftige geben und damit mehr Pflegepersonal brauchen. Gleichzeitig wird die Pflege der Patienten und Patientinnen je länger je komplexer und aufwändiger. Auf der anderen Seite steigt seit Jahren der Kostendruck in allen Gesundheitsinstitutionen. Dies führt dazu, dass sich viele Pflegende von ihrem Beruf abwenden. Sie fehlen bereits heute, ob im Spital, bei der Spitex oder im Pflegeheim. Die Folgen dieser Entwicklungen liegen auf der Hand: Für die Patientinnen und Patienten bleibt weniger Zeit und die Belastung für die Pflegenden steigt weiter an. Dabei wäre es für die Pflegebedürftigen äusserst zentral, dass die Pflegenden ihre Empathie, also ihre Leidenschaft für den Mitmenschen im Zentrum ihrer Arbeit behalten. Die Pflege-Initiative packt die Probleme bei den Wurzeln und schafft Abhilfe. Ich möchte weiterhin mit vielen motivierten und engagierten Pflegenden den Patienten bzw. die Patientin betreuen – in einem Setting, welche uns Pflegenden die Möglichkeit gibt unsere Leidenschaft adäquat ausüben zu können. Darum sage ich JA zur Pflege-Initiative! Martina Leu NiederbergerDipl. Pflegefachfrau
Am 28. November 2021 stimmen wir über die Pflege-Initiative ab. Die Mitte Nidwalden beschloss Stimmfreigabe.
Ich bin Dipl. Pflegefachfrau und arbeite seit über 20 Jahren im Beruf. Diesen finde ich immer noch sehr spannend, abwechslungs- und lehrreich. Zusammen mit einem grossen interprofessionellen Team arbeite ich täglich für unsere Patienten und Patientinnen. Ich darf mit jungen Menschen zusammenarbeiten und sie in ihrer Lern- und Studienzeit unterstützen und begleiten.
Klingt doch alles gut – warum kommt dann die Abstimmung? Die Demographie verändert sich. Die Menschen werden älter, sind lange Zeit aktiver als noch vor 30 Jahren. Und doch haben sie zunehmend Gebrechen oder Krankheiten, welche sie einschränken. Sie sind trotz ihrem Wunsch nach Autonomie auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Es wird künftig also mehr Pflegebedürftige geben und damit mehr Pflegepersonal brauchen. Gleichzeitig wird die Pflege der Patienten und Patientinnen je länger je komplexer und aufwändiger. Auf der anderen Seite steigt seit Jahren der Kostendruck in allen Gesundheitsinstitutionen. Dies führt dazu, dass sich viele Pflegende von ihrem Beruf abwenden. Sie fehlen bereits heute, ob im Spital, bei der Spitex oder im Pflegeheim.
Die Folgen dieser Entwicklungen liegen auf der Hand: Für die Patientinnen und Patienten bleibt weniger Zeit und die Belastung für die Pflegenden steigt weiter an. Dabei wäre es für die Pflegebedürftigen äusserst zentral, dass die Pflegenden ihre Empathie, also ihre Leidenschaft für den Mitmenschen im Zentrum ihrer Arbeit behalten.
Die Pflege-Initiative packt die Probleme bei den Wurzeln und schafft Abhilfe. Ich möchte weiterhin mit vielen motivierten und engagierten Pflegenden den Patienten bzw. die Patientin betreuen – in einem Setting, welche uns Pflegenden die Möglichkeit gibt unsere Leidenschaft adäquat ausüben zu können. Darum sage ich JA zur Pflege-Initiative!
Martina Leu NiederbergerDipl. Pflegefachfrau